Wasted time. Sommerpause.

Kurz vor der Sommerpause – Mensch denkt nicht in Monaten, sondern in fußballfreien Zeitabschnitten – verließ uns der Wille zum Schreiben und eröffnet war der Reflexionsprozess.
Grundsätzlich sicherlich ein ganz passabel gewählter Zeitpunkt, gleichzeitig gab es natürlich einige interessante Themen, die trotzdem durch die Welt und ihre Öffentlichkeit geisterten. Die vergangenen drei Monate nun komplett zu rekapitulieren würde einen enormen Aufwand mit sich bringen und Raum für Aktuelles und Neues versprerren. Die Inhalte und Geschehnisse möchten wir Euch trotzdem nicht vorenthalten.

Weit oben auf der Agenda stand die Vorstellung der DFB-Brochüre zum Thema Homophobie. Nicht zuletzt seit dem Outing von Robbier Rodgers und dem Fluter Interview mit einem homosexuellen Bundesligaprofi ein immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit rückendes Thema. Die Brochüre? Da wurde wirklich Basisarbeit, tief auf dem Grund des Meeres geleistet. Offenbar mussten selbst erst noch Begriffsdefinitionen ausgegraben werden. & das steht dann leider selbstredend für das wahre Standing. Gänzlich klein reden wollen wir den guten Willen nun trotzdem nicht, allerdings gab es auch einige kritische Artikel in diversen Medien.
So gab es in der Zeit einen Kommentar mit dme Titel „Gegen Homophobie? Später vielleicht!“ und auch die Queer-Fanclubs veröffentlichten eine Stellungnahme: Schwules Outing? Verein, übernimm Du! Außerdem gab es noch eine sehr interessante Berichterstattung aus der Schweiz, die sich insbesondere mit der Situation im Land und dem Verhalten des Schweizer Fußballverbandes auseinandersetzt, aber auch den Blick nach England richtet: Schwule im Profifussball – das grosse Tabu.

Wenn schon über den DFB eingeleitet wurde, nutzen wir den ehemaligen Sicherheitsvorsitzenden Helmut Spahn direkt auch zum Überleiten. Dieser gab nämlich in Österreich in sehr interessante Interview, welches wohl auch verdeutlicht, weshalb Herr Spahn seinen Platz beim DFB räumen musste. „‚Der Fußball wird mit Maßnahmen überfrachtet, um gesellschaftlichte Probleme zu lösen“ – & hier der Rest des Interviews.

In Sachen Fußball und Fankultur setzten sich insbesondere Die Taz mit der Jugenkultur der Ultras auseinander – Teil einer Jugendbewegung, während die Welt unter dem zum Schmunzeln anregendem Titel „Always Ultras“ einen Blick auf die mediale Berichterstattung warf.

Zum Abschluss gibt es noch zwei Empfehlungen für einen Text zum Thema „Viagogo“, der aus Dortmund stammt: Mein Deal mit Viagogo und die schöne Geschichte des Andreas Lambertz aus der Zeit: Lumpi, halb Maskottchen, halb Fußballer.
Ganz zum Schluss unserer „Zusammenfassung“ steht dann natürlich die Saisonbilanz 2012/2013 von Baff.