Archiv für Februar 2013

So ist die Welt.

In Idien führen die Menschen offenbar eine äußerst interessante Beziehung in Sachen „Namensgebung“ & achten dabei gar nicht so sehr auf den geschichtlichen Hintergrund – ist immerhin auch 8.000km entfernt und außerdem:

„Mein Vater hat mich Adolf Lu Hitler genannt, deshalb bin ich anders.“

Hitler war doch ein gewählter Politiker, oder? Hat er nur Schlimmes angerichtet, nichts Gutes?

Er war ein sehr strenger Mann, sehr genau und sehr pingelig. Deshalb nannten ihn alle scherzhaft „Hitler“. Das wurde sein Spitzname. Als wir den Namen für unser Geschäft anmeldeten, war das alles, was ich über Hitler sagen konnte: dass das ein sehr strenger Mann war.

Sollten wir rechtlich dazu gezwungen sein, will der Vater meines Geschäftspartners, also der Sohn von „Hitler“, die Kosten übernehmen.

…Mag sein. Vielleicht werden wir noch einmal über die Sache nachdenken.

& ich mache erstmal Wochenende.

Geschichtsursprung: Eins und Zwei.

Recht hat er.

„Vielleicht werde ich ja irgendwann Europameister 2008″

Die Überschrift aus der Zeit musste ich einfach übernehmen, weil man sich ein Schmunzeln nicht verkneifen kann. Sie stamm von Thomas Hitzelsperger, der ein sehr interessantes Interview zum Thema Doping gab. Einige Kernaussagen, die zeigen, dass die Antworten nicht nur unüberlegte o815-Standardantworten sind, fasse ich kurz zusammen, dass gesamte Interview gibt auf Zeit-Online.

Entwickeln Sie also auch Mitgefühl für Armstrong wie Jürgen Klopp?

Überhaupt nicht. Er hat gelogen, betrogen, andere genötigt und bedroht. Auch nehme ich ihm keine Reue ab. Er hat aus Kalkül gestanden, hat zig Anwälte und PR-Berater an seiner Seite. Er ist Vollprofi, eine Marke.

Welch ein Gefühl wäre das, wenn Sie in fünf oder zehn Jahren erfahren, dass ihre Konkurrenz, gegen die Sie das Nachsehen hatten, gedopt hätte?

Darauf habe ich keinen Einfluss und es würde mich auch nicht weiter belasten. Ich kümmere mich um die Dinge, die ich beeinflussen kann. Aber wenn es wirklich spanische Fußballer gegeben haben soll, die gedopt haben, dann fällt mir ein, dass ich vielleicht irgendwann noch Europameister 2008 werde.

[…]Was ist mit Schmerzmitteln?

Das halte ich nicht für Doping, sofern es nicht auf der Dopingliste der Nada vermerkt ist. […] Ohnehin ist Medikation ein allgemeines Thema. Wie viele Studenten, selbst Kinder nehmen Ritalin, um besser zu lernen? Man zeigt gerne mit dem Finger auf Sportler, aber letztlich ist das nichts anderes. Der Wettbewerb findet überall statt.

Manche fordern: Doping freigeben, unter Kontrolle der Ärzte. Ist das auch Ihre Lösung?

Ich sage nein. Doping ist nicht für Sportler oder andere Verrückte, sondern Menschen, die schwer krank sind, wie etwas Dialyse- oder Krebspatienten. Was sind das für Ärzte, die ihren Beruf so missverstehen und Gesunden Arznei geben? Außerdem, wer sagt denn, dass die Bedingungen dann gleich wären? Sport würde zur Leistungsschau der Pharmaindustrie verkommen. Was die anderen machen, kann ich nicht beeinflussen.