Archiv für März 2012

Flensburg war schon immer offen für Menschen aus anderen Regionen und Ländern. Es gibt eine gr0ße und lebendige linke/alternative Szene. Als Beispiel seien hier die lokale Antifa, Punk oder Graffiti Szene genannt. Wir sehen es als unsere Pflicht an, dieses Bild von Flensburg zu schützen.

& ihr Beitrag sieht so aus:

Eine Bitte habe ich noch. Tut mir den Gefallen und anonymisiert euer Forum, sonst ist die Verlockung irgendwann so groß, dass ich die Adresse hier auch noch veröffentliche.
Aja – den gleichen Header für für’s Forum, wie für die Homepage? Alternative Kreativität sieht aber anders aus.

Sweet Ultras.

Freut euch auf den morgigen Tag – ich hab‘ wieder Recherche betrieben, bzw. mir wurde neues Material quasi in die Hände gespielt.
& auch zum Artikel einem alten Artikel verliere ich ein paar Worte.

Mein Lieblingsquelle Facebook versiegt bisher nämlich nicht und so durfte ich auf Grund meiner alten Quellen aus Reihen der Ultras Flensburg erneut einige großartige Geschichten ausgraben – diese gibt es morgen via Video.
Natürlich rechne ich auch hier fest mit einer Beschwerder der Internetgemeinde.

Ich erläutere das Problem daher:
Das im alten Artikel gezeigte Video wurde von einem bekannten User geuploaded, der schon andere Videos für Seite wie u.a. la vida ultrà bereitstellte. Natürlich zeigen diese Videos irgendwo auch immer die Gesichter der Protagonisten, wohlgemerkt stellen diese ihre Videos aber meist selbst online, um den dicken Max zu markieren. Ist nun allerdings höchst peinlich, wenn diese Videos von anderen Seiten aufgegriffen und dort ins Lächerliche gezogen werden – dann muss der Kram blitzschnell verschwinden.
Nach Auskunft des Kanalinhabers und Uploaders wurde das Video gemeldet und anschließend gab es eine Nachricht mit dem Tenor:
„Ey, da ist nur jemand betrunken. Es ist Mobbing, was du machst! Nimm‘ das Video raus.“
Völlig vergessen hatte der Absender offenbar: Das Video wurde selbst von ihm oder einem seiner Freunde hochgeladen. Aber immer fein die Moralkeule schwingen.

Morgen gibt es also hoffentlich eine zweite Chance und wir sind wahrlich gespannt, ob es wieder Beschwerden hagelt.
& ganz nebenbei: Mittel und Wege finden wir immer.

Wenn Fritten nach Fett schmecken.

Ja, ich gehöre zu den Menschen, die Frittenbude geliebt haben.
Ja, ich habe es gern gehört, weil es verdammt gut, aber eben noch in einem kleinen Rahmen war.
Nein, ich höre den neuen Kram nur noch sehr selten und auf Konzerte verzichte ich gänzlich.

Damit dürfte ich wohl ziemlich allein dastehen, denn nie war diese Band beliebter als heute. Nie war ihr Label beliebter als heute und so wandelte sich Spaß in Arbeit.
Frittenbude hat das jetzt gemerkt und macht keinen Hehl daraus.

Ich zitier‘ einfach ein wenig aus ihrem Interview in der OPAK:

Die beiden ersten Platten waren zwischen Tür und Angel entstanden. Wir haben in unterschiedlichen Proberäumen aufgenommen, fertig produziert wurde dann draußen auf der Wiese oder im Bett mit Laptop und Kopfhörern.

Frittenbude wie man die Band geliebt hat.

Wir haben uns immer für die günstigste Variante entschieden. Immer in kleinen Hotels gepennt, abgefuckte Transporter gehabt – man kann es sich wirklich angenehmer machen. Irgendwann mussten auch wir zu der Einsicht gelangen, dass es keinen Spaß macht, wenn nach drei Tagen wieder jemand krank ist und man nicht das geben kann, was man den Leuten eigentlich geben will.

Die Ansprüche steigen also, natürlich zum Wohl des Konzertbesuches und nicht zum Unwohlsein der Eintrittspreise.

Im Grunde hat sich die ganze Situation im Laufe der Jahre geändert. Wir spielen nicht mehr in irgendwelchen AJZs mit schlechtem Sound oder abgefuckten besetzten Häusern, in denen wir die Dichtesten im ganzen Raum sind. Die Bühnen sind größer geworden, wir wollen den Leuten etwas bieten.

Nie wieder Hippies, nie wieder Hotels, nie wieder Drogen. Wir sind jetzt angesagt! ENDLICH!

Ich habe mich teilweise schon nach etwas Normalem gesehnt. Nach einer richtigen Arbeit.

Morgens Bild-Zeitung, mittags Kartoffeln und abends RTL II.

Arbeit ist der falsche Ausdruck. Weil Arbeit mag man in der Regel nicht. Und wir tun hier gerade das, was wir schon immer machen wollten. Natürlich hat man es im Hinterkopf, dass wir endlich von der Musik leben können und dieses Level nicht so schnell wieder aufgeben wollen. Es ist keine Option mehr, wieder vier Tage die Woche zu arbeiten und für die restliche Zeit Urlaub zu nehmen, um auf Tour gehen zu können.

Game over. Dieser Satz sagt leider alles. Ende, Aus.

Quelle: OPAK-Magazin

Da packt er sogar die Krücken weg…

Ein Paradebeispiel für die rechtsgesinnten Lazio Ultras. Aufnahmen stammen vom Euroleague Spiel gegen Atletico Madrid, deren Jungs um Frente sind ähnlicher Ansicht und die befreundeten Ultras Sur von Real Madrid selbstverständlich auch…