Archiv für November 2011

Rechter Terror?

Weltexklusiv ist dieses Thema nun nicht, aber dennoch gibt es einige Punkte die in der Öffentlichkeit aktuell stark vernachlässigt werden. Eine Reportage, zu sehen auf Youtube, verdeutlicht dabei ganz neue Gesichtspunkte:

Der damalige Präsident des Thüringer Verfassungsschutzes, Helmut Roewer, wusste offenbar wo sich die nationalen Terroristen versteckten, während sie offiziell nach einem Versuchten Anschlag auf das Jenenser Theater 1997 untergetaucht waren. Diese Annahme basiert auf der Aussage eines V-Mannes, der den drei Verdächtigen bzw. ihrem Mittelsmann André Kapke, Gelder aus einem Solidaritäts-Konzert übergeben haben will. Der Thüringer Verfassungsschutz gab dazu bisher keinen Kommentar ab.

Kapke tauchte, wie in dem Video gezeigt, u.a. in einem Video des Verfassungsschutzes auf und ist in der rechtsextremen Szene Thüringens eine bekannte Person. Hier ist auch nach der Verbindung zur NPD zu suchen, insbesondere zum ehem. stellv. Landesvorsitzenden der NPD-Thüringen, Ralf Wohlleben, bestehen sehr gute Kontakte. Schon 2008 (!) wurde in einem Artikel auf Indymedia über die Verbindung zwischen Kapke und dem Verfassungsschutz spekuliert, u.a. ist von einer „Subventionierung“ eines rechten Zeitungsprojektes die Rede. In diesem Artikel fallen die Namen der drei Täter/innen im übrigen bereits, die Verfahren waren damals eingestellt.
Um erneut eine Verbindung zur NPD zu knüpfen, lässt sich das Aktionsbüro Nordsachsen zitieren, hier gilt Adré Kapke als „Thüringer NPD-Aktivist und Kritiker“. Mit dem oben genannten Wohlleben unterhielt er u.a. auch das „Braune Haus“ in Jena.
Als lächerlich kann man aber wohl die Gier aller lokalen Medien abtun, die aktuell nach Verbindungen der Terror-Zelle in „ihr“ Bundesland suchen, z.B. wird über Peter Borchert, ehem. Landesvorsitzender der NPD in Schleswig-Holstein, spekuliert, er habe Verbindungen zum Thüringer Heimatschutz, lediglich weil er sich an einer Demonstration mit Mitgliedern des THS beteiligte.

Um die Geschichte interessant zu halten, kommen wir nun zu Helmut Roewer, dem ehem. Vorsitzenden des Thüringer Verfassungsschutzes. Durch seine Anweisung wurde ein Film produziert, der sich „jugendlicher Extremismus in der Mitte Deutschlands“. Die Verbreitung dieses Videos wurde mittlerweile gestoppt, u.a. auf Initiative des Landesjugend-Rings Thüringen. Leider war dieses Video nicht mehr zu finden und so muss sich an einzelne Szenen bzw. Zitate gehalten werden. Innerhalb dieses Videos wird eine Trennung zwischen Links- und Rechtsextremismus offensichtlich. Tino Brandt, ehem. NPD-Landesvorsitzender und von 1994-2001 für den Verfassungsschutz als Spitzel tätig, wurde mit den Worten: „Wir sind prinzipiell gegen Gewalt.“, zitiert. Neben ihm taucht auch auf jeden Fall André Kapke in dem Video auf.
Interessant ist ebenfalls das Geflecht anderer Politiker, z.B. Christian Knöcher, denn er auch stand in unmittelbarer Verbindung mit den Affären rund um den Verfassungsschutz:

Vorwürfe, die zum Rücktritt führten, waren zum einen eine verloren gegangene CD mit vertraulichen Daten, unter anderem Protokolle des Thüringischen Verfassungsschutzes und der Parlamentarischen Kontrollkommission. Köckert gab den Datenträger seinem Pressesprecher, damit er die Daten mit einem Bericht in der Zeitung Freies Wort verglich. Anschließend nahm Köckert die CD wieder unter Verschluss – später aber war sie verschwunden. Des Weiteren hatte der Thüringer Verfassungsschutz mehrere Jahre lang den Neonazi Thomas Dienel als V-Mann geführt. Dieses begann zwar weit früher, unter Köckerts Amtsvorgänger Richard Dewes, wurde aber 2001 von der Opposition entdeckt und Köckert angelastet. Außerdem wurde Köckert durch den von ihm suspendierten Verfassungsschutzpräsidenten Helmut Roewer vorgeworfen, im Jahr 2001 zwei Kommunalpolitiker einer freien Wählergemeinschaft in Blankenhain vom Verfassungsschutz bespitzelt haben zu lassen, um die Wahlchancen der dortigen CDU zu erhöhen. Dieser gezielte Vorwurf erwies sich aber als haltlos.

Roewer jedenfalls wurde letztendlich 2001 suspendiert. Grund waren verschiedene Affären, u.a. nutzte er offensichtlich Gelder des Amtes, um bis heute unbekannte Quellen zu bezahlen.
Mittlerweile ist Roewer Autor und verlegt seine Bücher beim Ares-Verlag, verhamlosend kann man diesen Verlag als urkonservativ bezeichnen und das ist wahrlich beschönigt. Nicht zuletzt publizieren dort diverse Autoren vom rechten Rand ihre Werke, eine Liste aller Autoren findet ihr hier.

Lohnt es sich manchmal doch den Gaul von hinten aufzuzäumen und nicht erst den Eisberg bis zur Spitze hinauf zu klettern?

I love it.

I love football. I love the aesthetics of football. I love the athleticism of football. I love the movement of the players, the antics of the coaches. I love the dynamism of the fans. I love their passion for their badge and the colour of their team and their country. I love the noise and the buzz and the electricity in the stadium. I love the songs. I love the way the ball moves and then it flows and the way a teams fortune rises and falls through a game and through a season. But what I love about football that it brings people together across religious divides, geographic divides, political divides. I love the fact that for ninety minutes in a rectangular piece of grass, people can forget hopefully, whatever might be going on in their life, rejoice in this communal celebration of humanity. The biggest diverse, invasive or pervasive culture that human kinds knows is football and I love the fact that at the altar of football human kind can come worship and celebrate.

- Former Newcastle player Andy Harper.

Tears streamed down my face while I read what Andy Harper said about the beautiful game. Naaah, I‘m just kidding but I almost cried. Football, is more than just a game, more than just 22 players running after a ball, football is life. The only thing that we, the 7 billion people living on earth share is our passsion and love towards our favorite football team. I‘ll give you anything you want, literally, ANYTHING if you can name one person who haven‘t seen a football game on television/live etc…
1 universe, 8 planets, 204 countries, 804 islands, 7 seas, 7 billion people and football is what’s in common between them […]
Unfortunately, just like any other sport, the beautiful game has an ugly side. Abusive and racists chants, match fixing, diving, cheating and dirty playing are all major factors which can make any normal person hate watching football. Well, guess what? None of those factors have had the slightest affect on our love towards football. Believe it or not, these factors motivate us, football fans around the globe to terminate and finally have an end for everything that’s turning the beautiful game into the ugly game. This is more than just a game, THIS IS FOOTBALL!
Life is football, football is life and yes, I absolutely love this life.

Der Text ist etwas gekürzt, komplett zu finden auf footballspeak.com

Sex hat `was ganz anderes zu bedeuten.

Richtig, mit Sex hat das nichts zu tun, was unser Freund Sepp Blatter da sagte, darum kümmern sich unsere Freunde der Jungen Union Wittmund. Aber zurück zum Fußball:
Unser Freund Joseph gab nämlich AlJazeera ein Interview und stellte fest, dass: es Rassismus auf dem Spielfeld nicht gibt. Sicherlich, es fallen schon einmal politisch/ethnisch motivierte Schimpfwörter, aber nach dem Spiel ist das alles wieder vergessen. Und wenn nicht, bringt man beide Personen einfach zusammen und sie geben sie die Hand. Friede, Freude… Finger verbrannt!

Bei eventuellen Nachfragen, können wir Herrn Blatter im übrigen wieder zur Jungen Union schicken, dnen die sagte damals: Das ist in der Darstellung nicht ganz geglückt, dass ist richtig.

Quelle der Inspiration.